Projekte

Interkulturelle Netzwerke - Bildungsbeauftragte für junge Menschen

In dem Kooperationsprojekt werden ehrenamtliche Vertreter*innen aus verschiedenen Berliner Migranten- organisationen als  "Bildungsbeauftragte" aktiv. Die Bildungsbeauftragte kommen aus verschiedenen Herkunftsländern und haben unterschiedliche Sprachkenntnissen (u. a. in Arabisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Vietnamesisch). Sie sollen mittelfristig in die regionalen (Bildungs-) Netzwerke eingebunden werden und zweisprachige Erst- bzw. Verweisberatung zu Regeleinrichtungen für die Ratsuchenden u. a. in ihren Migranten- organisationen durch- führen.

Ziel der Kooperation ist u. a. die Verbesserung der Bildungsintegration von Jugendlichen in den Bereichen „Übergang von der Schule in den Beruf“ und das „Nachholen eines Ausbildungsabschlusses durch eine Nachqualifizierung“.

 

Ausbilder NetzWerk                 Berlin

Das AusbilderNetzWerk Berlin verfolgt das Ziel, die Qualität und Attraktivität der Ausbildung in Berlin zu fördern.  Ausbilder*innen, Personalverantwortliche und Bildungsmanager*innen können im AusbilderNetzWerk Berlin sich informieren und autauschen. 

Im AusbilderNetzWerk wollen wir Ideen anregen, Lösungen anbieten und uns den aktuellen Herausforderungen stellen, so dass die Ausbilder*innen kreativ, innovativ und erfolgreich ihrer Verantwortung gerecht werden können.

AEVO - Lehrgang

Ausbilden darf nach dem Berufsbildungsgesetz, wer die Prüfung zur Ausbildereignungsver-ordnung (AEVO) bei der Industrie- und Handelskammer oder
der Handwerkskammer abgelegt hat.

Mit der AEVO-Prüfung belegen Sie, dass Sie in der Lage sind eine Berufsausbildung planen, durchführen und kontrollieren können. Es wird bescheinigt, dass Sie Ihre Auszubilden-den kompetent bis zur Abschlussprüfung begleiten können.

Teilnehme*innen aus unserem Netzwerk vermitteln wir auf Wunsch in kultursensible AEVO Lehrgänge.

Kultursensible Ansprache von Migrant*innen

Die Beratung von Menschen mit Migrationsgeschichte findet an vielen Schnittstellen statt. Arbeitsagenturen, die die Ausbildereignungs- verordnung erläutern, Mitarbeiter von anderen Behörden, die Dokumente ausstellen oder Personen, die auf Unternehmer*innen zugehen und Akquise betreiben.

Die Notwendigkeit eines kultursensiblen Beratungsprozesses ergibt sich aus der Tatsache, dass in der individuellen Interaktion zwischen den potenziellen Ausbildern und den Mitarbeitern von behördlichen Institutionen kulturelle Differenzen zum Vorschein kommen. Diese führen zu einem erschwerten Zugang zu den Unternehmer*innen mit Migrationsgechichte.